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Freitag, 07.11.2014

Europas 20. Jahrhundert

Gut besuchte Ausstellungseröffnung am 6. November im Resowi-Zentrum.

Gut besuchte Ausstellungseröffnung am 6. November im Resowi-Zentrum.

Die Schau ist noch bis 4. Dezember zu sehen.

Die Schau ist noch bis 4. Dezember zu sehen.

Stefan Karner (links) und SOWI-Dekan Thomas Foscht eröffneten die Ausstellung. Fotos: Kleinberger.

Stefan Karner (links) und SOWI-Dekan Thomas Foscht eröffneten die Ausstellung. Fotos: Kleinberger.

Ausstellung zu Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme eröffnet

Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur ist Thema einer aktuellen Ausstellung im RESOWI-Zentrum. Gestern, 6. November 2014, wurde die Schau "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" von Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner und SOWI-Dekan Univ.-Prof. Dr. Thomas Foscht eröffnet.

 

Die Ausstellung greift alle zentralen Themen des Erinnerungsjahrs 2014 auf und wird international in mehr als 3.000 Exemplaren und zehn Sprachfassungen gezeigt. Nach Graz brachten die Schau das Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität und das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung.


"Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" lädt zu einer historischen Ortsbestimmung ein, zu der das Jahr 2014 herausfordert: 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal, 75 Jahre sind seit Beginn des Zweiten Weltkriegs vergangen, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung. Dazu Stefan Karner: „Die Ausstellung zeigt sehr eindringlich, wie tief totalitäre Systeme in das Alltagsleben der Menschen einwirken und wie schwer sich gerade junge Menschen dem entziehen konnten. Außerdem wird dargestellt, wie oft demokratisch legitimierte Systeme in diktatorische kippen konnten."


Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Mobiltelefonen via QR-Codes abgerufen werden können. AutorInnen der Ausstellung sind der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, Prof. Dr. Andreas Wirsching, und Dr. Petra Weber. Die vom Leipziger Grafiker Dr. Thomas Klemm gestaltete Ausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Institut für Zeitgeschichte und Deutschlandradio Kultur herausgegeben.


Die Schau ist von 6. November bis 4. Dezember 2014 im Resowi-Zentrum  der Karl-Franzens-Universität Graz (Universitätsstraße 15, Bauteil E, 2. Stock) öffentlich zugänglich.

Erstellt von Klaus Kleinberger & Gerhild Kastrun

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