Die öffentlich zugängliche Tagung findet im Rathaus in Amstetten statt. 18 WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland sprechen über die Lage der Zivilbevölkerung in den Frontgebieten des Ersten Weltkriegs. Den Eröffnungsvortrag hält Peter Gatrell von der Universität Manchester.
Während des Ersten Weltkrieges wurden Menschen in einem bis dahin nicht gekannten Ausmaß vertrieben, gefangen gehalten und ermordet. Das Symposion widmet sich dem Schicksal der Zivilbevölkerung an den Ost- und Südfronten, von Galizien und Russisch-Polen bis nach Anatolien und in den Südkaukasus. Selbst in Niederösterreich, im Hinterland des Krieges, wurde dieses Geschehen teils massiv spürbar. Hunderttausende Flüchtlinge, Deportierte und Kriegsgefangene wurden in Massenlagern festgehalten. Ein weiterer Schwerpunkt ist ein für alle offener Workshop, in dem gemeinsam Anregungen für Schul- und Buchprojekte sowie die Heimat- und Familienforschung erarbeitet werden.
Ein Abendempfang für alle TagungsteilnehmerInnen und eine Exkursion zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager Purgstall an der Erlauf runden das Programm ab.
Anmeldung und Kontakt
Tel.: 02742/9005-16255
E-mail: post.k2institut(at)noel.gv.at
Teilnahmegebühr
€ 20,- (inkl. Tagungsmappe, Rahmenprogramm); Studierende (bis 26 Jahre) kostenlos.
Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Homepage.
Christoph H. Benedikter
Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung
Außenstelle Wien, Wiedner Gürtel 58, 1040 Wien
E-mail: christoph.benedikter(at)bik.ac.at
Tel.: +43/(0)699/107 99 268