Die "Universum History"-Dokumentation "Die Frau, die zu viel wusste" zum Schicksal Margarethe Ottillingers (mit Ursula Strauss in der Titelrolle), verfilmt auf Basis des Buches von Stefan Karner (weitere Infos siehe unten), wird ab Freitag, dem 29. Juli 2016 eine Woche lang im Rechbauerkino gezeigt.
Für die Premiere am 29.7.2016 gibt es für Kleine Zeitung Vorteilsclub Mitglieder 90 Eintrittskarten zu gewinnen:
Zum Gewinnspiel
Teilnahmeschluss: 19.7.2016. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich.
Das Buch zur Dokumentation wertete die KGB-Verhörprotokolle Ottillingers aus und kann das Rätsel um ihre Verhaftung und Verschleppung lösen:
Stefan Karner
Im Kalten Krieg der Spionage. Margarethe Ottillinger in sowjetischer Haft 1948-1955
Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2016
ISBN 978-3-7065-5521-0
244 S., mit zahlreichen Abbildungen, € 19,90
Bereits in zweiter, korrigierter Auflage erschienen und zu beziehen über den Verlag und in jeder Buchhandlung.
Zum Inhalt des Buches:
Am 5. November 1948 verhaftete die sowjetische Gegenspionage mitten auf der Ennsbrücke, einer Nahtstelle zwischen Ost und West in Österreich, die junge, ranghohe und einfl ussreiche Beamtin der Republik: Dr. Margarethe Ottillinger. Sie war gerade mit Peter Krauland, Minister für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung, auf der Fahrt von Linz nach Wien. Ottillinger verschwand für viele Jahre in sowjetischen Lagern und Gefängnissen, wurde schwer krank. Nach Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages 1955 wurde sie vorzeitig entlassen, 1994 rehabilitiert.
Die Verhöre der sowjetischen Staatssicherheit erhellen die Hintergründe dieses spektakulären Falles von Kidnapping inmitten des Kalten Krieges der Spionage zwischen Ost und West.