Am 6. und 7. Dezember 2012 veranstaltete das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung gemeinsam mit der Waldviertel-Akademie die 5. Österreichisch-Tschechischen Historikertage zum Thema "Wirtschaft entlang der tschechisch-österreichischen Grenze".
Diese Veranstaltung wurde dazu genutzt, aktuelle Forschungsergebnisse zur wirtschaftlichen Entwicklung der tschechisch/böhmisch/mährisch-österreichischen Grenzregion zu präsentieren und diskutieren. Es galt dabei aus historischer Perspektive jene Grundstrukturen herauszuarbeiten, die auch die gegenwärtige wirtschaftliche Realität beeinflussen – sei es aufgrund makroökonomischer Faktoren, geografischer oder verkehrstechnischer Prädispositionen, wirtschaftspolitischer Entscheidungen oder etwa aufgrund von Wirtschaftsmentalitäten und -eliten.
Die wissenschaftliche Tagung wurde im Rahmen des ETZ-Projektes "Kulturlandschaften und Identitäten entlang der tschechisch-österreichischen Grenze - 60 Jahre EU" in Raabs an der Thaya veranstaltet. Als Vertreter des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz hielt ao.Univ.-Prof. Dr. Peter Teibenbacher einen Vortrag zum Thema "Das nördliche Niederösterreich im regionalen demografischen und sozio-ökonomischen Vergleich, 1869-1913". Genauere Informationen sind dem Programm zu entnehmen.
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