Auf Einladung des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte gewährte Günter Bischof, Marshallplan-Professor an der Universität New Orleans und Leiter des Center Austria, detaillierte Einblicke in seine jahrzehntelangen Forschungen zum Marshallplan (European Recovery Program), DEM Konjunkturporogramm schlechthin. Zahlreich sind die Mythen, die sich um dieses von den USA zwischen 1948 und 1952 mit 12,4 Milliarden Dollar aufgelegte Programm ranken – was es bis heute zum vielfach bemühten Synonym für eine erfolgreiche wirtschaftliche (Wieder-)Aufbauhilfe macht (etwa als „Marshallplan für Afrika“). Schlaglichtartig blickte Bischof hinter diese Mythen und stellte die Besonderheiten der Umsetzung dieses Programmes in Österreich in den Mittelpunkt seines Vortrages. Vor allem die Einführung und sorgsame Verwaltung von Counterpart-Konten sorgten für eine nachhaltige Wirkung der US-amerikanischen Fördermittel – die als ERP-Fonds der österreichischen Wirtschaft bis in die Gegenwart zugute kommen
Montag, 01.04.2019
Gastvortrag von Günter Bischof „Der Marshallplan in Österreich“, 26. März 2019
Kick-Off des „Club 100“: Universität Graz startet Netzwerk für Traditionsunternehmen