Über fünfzig Persönlichkeiten der Universität Graz sowie nationale und internationale Gäste zogen im Rahmen eines Symposiums am 17. Mai eine Zwischenbilanz über das wissenschaftliche Leben von Peter Teibenbacher. Nachdem Thomas Krautzer, Leiter des Instituts für Wirtschafts-, Sozial und Unternehmensgeschichte, die Stationen und beeindruckenden Ergebnisse eine langen wissenschaftlichen Laufbahn vorgestellt hatte, betonten sowohl Vizerektor Martin Polaschek als auch Vizedekanin Katharina Scherke die großen Meriten, die er sich mit seiner Tätigkeit in den verschiedensten Universitätsgremien – nicht zuletzt der Personalvertretung – verdiente. Gleichzeitig wurde die Hoffnung geäußert, dass Peter Teibenbacher auch im wohlverdienten Ruhestand der Universität als Forscher und Lehrender verbunden bleibt.
Während der Festvortrag von Antoinette Fauve-Chamoux von der L‘École des Hautes Études en Science Sociales das umfangreiche internationale Netzwerk an Forscherpersönlichkeiten darstellte, in dem Peter Teibenbacher sein Kernthema historische Demographie vorantreibt, trug Martin Haidinger, Wissenschaftsredakteur beim Radiosender Ö1, eine sehr persönliche und humorvolle Laudatio auf den „Studentenversteher“ vor, der aufgrund seiner umfassenden Faktenkenntnis auch gerne mit Geschichtsmythen aufräumt.
Dem Humanisten Peter Teibenbacher wurde auch eine Festschrift gewidmet: Hohenwarter, M. - Iber, W. – Krautzer, T. (Hg.): Mensch im Mittelpunkt. Bevölkerung – Ökonomie – Erinnerung. 23 AutorInnen umreißen darin das weite Forschungsfeld des Jubilars. Für Interessenten liegen Exemplare zum Subskriptionspreis am Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte auf.